Politik und Klimawandel

Österreichische Staatsbürger dürfen mit dem Alter von 16 Jahren zum ersten mal einen Stimmzettel in die Wahlurne werfen. Viele haben jedoch wenig persönliche Erfahrung und Wissen wie politische Mitbestimmung in einer Demokratie funktioniert. Am Beispiel des Klimawandels soll im Rahmen von

3 Projekttagen an Steyrer Schulklassen, mit Schülern im Alter von 15 bis 17 Jahren, erfahrbar gemacht werden, wie sie politisch wirksam werden können. Das betrifft Maßnahmen zur Entschleunigung des Klimawandels als auch zur Minderung der Folgewirkungen (Unwetter, Trockenperioden, etc.). Ziel ist die Selbstwirksamkeit der Jugendlichen zu stärken und das Gefühl der Ohnmacht abzuschwächen.

Wir, unter Federführung von Josef Faderl und Barbara Simetzberger, entwickelten einen ZWEISTUFIGEN Ansatz zur Konzeptierung dieser Projekttage. Schüler der 11‘ten oder 12‘ten Schulstufe erarbeiten ein Konzept für Projekttage von Schülern der 9‘ten oder 10‘ten Schulstufe. Dieses Konzept soll im Rahmen von Diplomarbeiten, Wahlpflichtgegenständen oder auch dem Regelunterricht der Schüler der 11‘ten oder 12‘ten Schulstufe in Zusammenarbeit mit den Lehrern und Experten erfolgen. Ziel ist ansprechende altersgerechte Aktivitäten wie Workshops, Rollenspiele und Exkursionen zu schaffen.

Die bisherigen Gespräche mit den Lehrern und Direktionen der Schulen in Steyr (HAK, BG, BAfEP, HTL) zeigen, dass Interesse zur Umsetzung des Projektes gegeben ist. Es ist jedoch für die Lehrer logistisch sehr herausfordernd, sich die (Zeit)Räume dafür frei zu machen. Im Jänner folgen noch die Gesprächstermine mit dem BRG und der HLW. An der HAK-Steyr wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit ab dem Sommersemester 2026 im Rahmen einer Diplomarbeit ein erstes Pilotprojekt für die erste Stufe, die Konzeptionierung der Projekttage, geben.